Dokumentation von Zwischenständen im Forschungsprozess mit RePlay-DH

Definition und Umsetzung von Prozessmetadaten

Was wir unter Prozessmetadaten verstehen

Um Zwischenergebnisse in der eigenen Forschungsarbeit besser dokumentieren zu können, ist es hilfreich auf ein einfaches Metadatenschema zurückgreifen zu können. Das ermöglicht, mit wenig Aufwand eine sinnvolle Beschreibung der getanen Arbeit zu gewährleisten. Im Projekt RePlay-DH wurde dazu ein Schema für Metadaten serialisiert, das den Prozess, der zu einem Zwischenstand geführt hat, abbildet. Diese Metadaten, im Projekt als „Prozessemetadaten“ bezeichnet, werden beim Speichern der Änderungen (als Commit in Git) mit abgelegt.

Wie wir die Prozesse in der Computerlinguistik abbilden

Dazu wurden sieben Felder definiert, die in einem Arbeitsschritt in der Regel anfallen: Das Feld „Title“ beinhaltet eine kurze Beschreibung des Workflowschritts. „Person“, bildet die Person(en) ab, die an diesem Arbeitsschritt beteiligt waren (z.B. Annotator). Die „Description“ bietet die Möglichkeit einen Freitext zur Beschreibung des Zwischenergebnisses einzugeben. Das  Feld „Input“ benennt die Dateien, die während des jeweiligen Arbeitsschrittes beteiligt waren (z.B. Korpora) . Das „Output“-Feld, beinhaltet die Ressourcen, die erzeugt, bzw. angepasst wurden (z.B. Ergebnisdaten).  Die eingesetzten Softwarewerkzeuge werden im Feld „Tool“  aufgenommen. Es ist dabei möglich, beliebig viele Programme oder Skripte zu erfassen und auch deren Ausführungsreihenfolge und deren Parameter anzugeben. In „Custom Properties“ können beliebige Metadateneinträge hinterlegt werden, um zusätzlich maschinenlesbare Informationen bereitstellen zu können.

Wie findet die technische Umsetzung statt?

Die Prozessmetadaten werden im Datenaustauschformat JSON modelliert und mit Hilfe eines JSON-Schemas validiert. Es wird dabei angestrebt, dass der Inhalt der Prozessmetadaten im Idealfall nur einmal angeben werden muss bzw. möglichst automatisch generiert wird, so dass der Nutzer sich auf seine eigentliche Forschungsarbeit konzentrieren kann. Des Weiteren soll es im Client künftig möglich sein, die Prozessmetadaten für den eigenen Arbeitsprozess auch auf andere Fachbereiche anzupassen.

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest

An folgenden Tagen ist die
Bibliothek geschlossen:

24. – 26.12.2017

31.12. 2017 – 1.1.2018

6.1. 2018 (Feiertag)

 

Wir haben für Sie geöffnet:

27.12. bis 29.12.2017  |     8:00 – 18:00 Uhr

30.12.2017                     |    10:00 – 15:00 Uhr

Ab 2.1.2018 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.

 

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2018.
Ihre UB

PUMA-Update

Server heute kurzfristig nicht erreichbar

Heute wird das neue PUMA-Update eingespielt. Deshalb kann es zu Störungen im Serverbetrieb kommen. Mit dem Update wird u. a. der Export von Tags (BibTeX-Feld „keywords“ möglich sein).

Ausstellung: Schwäbische Moscheen

Eröffnung am 7. Dezember um 18:30 Uhr

Ein studentisches Projekt am Institut für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart

8. DEZEMBER 2017 – 18. JANUAR 2018
Foyer der UB Stadtmitte

Zur Eröffnung sprechen:
Dr. Helge Steenweg, Direktor der Universitätsbibliothek
Prof. Dr. Klaus Jan Philipp, Dekan der Fakultät Architektur und Stadtplanung
Dr. Levent Günes, Landeshauptstadt Stuttgart
Architekt Mustafa Rasch, SL Rasch

Anschließend laden die Ausstellungsmacher PD Dr.-Ing. habil. Ulrich Knufinke und Katharina Philana Rindtorff zu einem Rundgang ein.

 

Architekturstudierende der Universität Stuttgart erforschten Moscheen und muslimische Gemeindezentren in Stuttgart und in Schwaben. Die Ergebnisse werden nun in einer Ausstellung und in einem Begleitbuch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Moscheen-Architektur in Deutschland wandelt sich aktuell grundlegend: Moschee-Gemeinden suchen mit ihren religiösen Einrichtungen nach öffentlich sichtbaren Standorten und damit nach einem „Ankommen“ im Bild unserer Städte. In Schwaben reicht das Spektrum der Moscheen von den allbekannten „Hinterhofmoscheen“ über großzügig umgebaute Gewerbeimmobilien bis zu spektakulären Neubauplanungen. Die Ausstellung will neugierig machen auf diese immer noch oft im Verborgenen liegenden, aber für die Entwicklung der „sakralen Landschaft“ so bedeutenden Bauten und Projekte und dazu beitragen, sie in angemessener Weise zu diskutieren.

Das Begleitbuch erscheint im Imhof-Verlag.

Testfall der Moderne. Schulbauforschung an der Universität Stuttgart – ein Werkstattbericht

6. Dezember, 18 Uhr, Vortragssaal UB Stadtmitte

Vortrag von PD Dr. Ing. habil. Kerstin Renz, Architekturhistorikerin und Dozentin an der Universität Stuttgart

6. DEZEMBER | 18 UHR
Vortragssaal, Universitätsbibliothek Stadtmitte

Foto: Karl Hugo Schmölz, (c) Archiv Wim Cox, Köln

Frau Dr. Renz öffnet ein spannendes Kapitel deutscher
Nachkriegsgeschichte. Das Bauen von Schulen war in der jungen Bundesrepublik eine dringende Notwendigkeit und zugleich ein Politikum. Ging es nach einzelnen Reformern, sollte aus der ›Neuen Schule‹ die New School werden, deren leichte Architekturen im Grünen für den Frieden, für Demokratie und ein neues, supranationales Gesellschaftsverständnis stehen sollten. In der Auseinandersetzung um die ideale Schule standen sich Erfahrung und Experiment, eingeübte Baupraxis und Reformbereitschaft nicht selten unversöhnlich gegenüber.

Kerstin Renz: Testfall der Moderne: Diskurs und Transfer im Schulbau der 1950er Jahre, Tübingen, Berlin: Wasmuth 2016, ISBN 978-3-8030-0816-9
Ausleihbar in der UB

Women of mathematics throughout Europe

Ausstellung in der Bereichsbibliothek Mathematik der UB Vaihingen vom 22.11.-15.12.2017

Am Mittwoch öffnet die Wanderausstellung „Women of mathematics throughout Europe. A gallery of portraits“. Porträtiert werden europäische Mathematikerinnen. Die Schau ist noch bis zum 15. Dezember in der Bereichsbibliothek Mathematik der UB Vaihingen zu sehen.

Weitere Informationen:

http://womeninmath.net/

Lesesaalpläne UB Stadtmitte online

Aktuelle Buchstandorte im Freihandbereich, Präsenzbestand und im offenen Magazin finden

Zur besseren Orientierung bei der Bibliotheksbenutzung gibt es jetzt die Lesesaalpläne für die UB Stadtmitte online als Download. Durch die Umbauarbeiten der vergangenen Monate haben sich einige Standorte für Zeitschriften und Bücher verändert. Außerdem kam das Learning Center dazu. Die aktuellen Pläne liegen im Eingangsbereich zum Lesesaal aus. DIN A4-Ausdrucke sind an der Leihstelle erhältlich. Alternativ gibt es die Pläne auch elektronisch zum Download:

1. OG (Lesesaal UB Stadtmitte): png, pdf

2. OG (Lesesaal UB Stadtmitte): png, pdf

 

 

 

 

 

 

 

Francesca Cataldi „Dantes Paradies im Spiegel von Bildern und Licht“

Ausstellung bis 30. November im Foyer der Universitätsbibliothek

Die Ausstellung wird vom Italienzentrum/IZKT in Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut Stuttgart veranstaltet.

10. bis 30. November 2017 | Foyer der Universitätsbibliothek
Mo-Fr   8 – 22 Uhr
Sa         10 – 22 Uhr

 

Francesca Cataldi, Dantes Paradies

 

Eröffnungsvortrag und Lesung:
Franca Janowski
„Così fgurando il Paradiso”: Die visuelle Erzählbarkeit des Paradieses

Einen Text zu visualisieren ist vergleichbar mit der Übersetzung von einer Sprache in eine andere: Worte wie Bilder erzeugen Bedeutungen.
Die
Divina Commedia ist wahrscheinlich das literarische Werk, das am häufgsten diesen Prozess der Übertragung vom poetischen Wort zum
Bild angeregt hat. Die bildliche Darstellung des Dante‘schen Paradieses ist dabei eine besondere Herausforderung für die visuelle Darstellungskraft. In den Augen von Beatrice, die der Spiegel des Paradieses sind, nimmt die Liebesdichtung des christlichen Dichters auf seiner spirituellen Reise in die Ewigkeit Gestalt an.

Francesca Cataldi lebt und arbeitet in Rom, ist Dozentin an der Europäischen Kunstakademie Trier. Sie war als Beraterin für Kunst bei RAI–International tätig; seit 2008 arbeitet sie mit dem Fotografen Riccardo Pieroni im Bereich der Videoinstallation zusammen.

Franca Janowski ist Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Romanische Literaturen II/Italianistik der Universität Stuttgart und Mitherausgeberin der Zeitschrift Horizonte. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist das Werk Dante Alighieris.

Feature des Monats: Import von Publikationslisten bei PUMA

Neues Template, mehr PUMA: Hier erklären wir, wie man bereits vorhandene Publikationslisten in PUMA importieren kann, um sie so mit Hilfe des PUMA-Plugins für OpenCms, TYPO3 oder Wordpress in eine Homepage einzubinden.

Im Rahmen der Umstellung der Webseiten der Uni Stuttgart auf das Template 3.0 soll nun auch vermehrt das OpenCms Plugin für PUMA genuzt werden. In diesem Zusammenhang erklären wir, wie man bereits vorhandene Publikationslisten in PUMA importieren kann, um sie daraufhin in die Homepage mit einzubauen.

Import als BibTeX-Schnipsel oder .bib-Datei

Dafür ist es am hilfreichsten, wenn die Liste bereits im BibTeX-Format vorliegt oder nach BibTeX exportiert wird. Dann kann man entweder den BibTeX-Schnipsel per copy/paste bei PUMA einfügen (a) oder die .bib-Datei hochladen (b).

(a) Das BibTeX-File direkt als Schnipsel einfügen.

Alternativ kann man über die Option „Publikationen importieren“ auch die BibTeX-Datei hochladen:

(b) Unter „Eintragen“ und „Publikationen importieren“ kann man alternativ auch die BibTeX-Datei hochladen.
Einträge vor dem Abspeichern bearbeiten

In beiden Fällen gibt es die Möglichkeit, die Einträge vor dem Abspeichern noch zu bearbeiten, Tags hinzuzufügen und die Sichtbarkeit einzustellen. Dafür kann man unter den „Erweiterten Einstellungen“ die Option „Vor Import bearbeiten“ auswählen:

Klickt man dieses Kästchen an, so öffnet sich vor dem endgültigen Import noch einmal ein Fenster mit verschiedenen Möglichkeiten der Bearbeitung.

Hier können die verschiedenen Optionen angewählt werden.

Die ausgewählten Einträge wurden jetzt in die persönliche Sammlung und gegebenenfalls noch in eine Gruppe aufgenommen und können nun wie üblich mit Hilfe des PUMA-Plugins für OpenCms, TYPO 3 oder WordPress in die Homepage eingebunden werden.