Forschungsdatenmanagement in Literatur- und Sprachwissenschaften: Vortrag am 27.1. am IWS

Am Mo, den 27.1. um 14 Uhr hält Carolin Odebrecht (HU Berlin) am IWS einen Vortrag zum Umgang mit der Vielfalt von Daten und Methoden in den Literaturwissenschaften und der Linguistik.

Viele (nicht nur) geisteswissenschaftliche Fachbereiche sind bereits durch die Förderorganisationen, Hochschulinitiativen und eigene Forschungsprojekte für die Aufgaben und Herausforderungen des Forschungsdatenmanagements sensibilisiert worden. Angesichts einer großen methodischen Vielfalt und Heterogenität der Daten gibt es in den Literatur- und Sprachwissenschaften aber keine generelle Lösung für die konkrete Umsetzung des Datenmanagements.

Carolin Odebrecht stellt den Ansatz der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Geisteswissenschaften der HU Berlin vor, der sich auf einen domänenspezifischen Ansatz zum Forschungsdatenmanagement konzentriert und diskutiert Möglichkeiten, eine Balance zwischen generellen Anforderungen und spezifischen Forschungsinteressen zu finden.

Wann: Mo, 27.1. 2020 – 14 Uhr bis 15.30 Uhr

Wo: IMS, Pfaffenwaldring 5b, Raum V 5.01/5.02

Vortragende: Carolin Odebrecht (HU Berlin)

Titel des Vortrags: Handling the diversity of speech, texts and concepts created in experimental, data based or data driven research:  Research data management in the context of a diversity in data and methods for literary studies and linguistics

Informationen zum Forschungsdatenmanagement an der Universität Stuttgart finden sich auf den Seiten des Forschungsdaten Kompetenzzentrums FoKUS.

Publish or Perish: Wissenschaftliches Publizieren zwischen Peer Group, Kostenexplosion und Open Access

Veranstaltung in der International Open Access Week am 25. Oktober 2017 in der UB Stuttgart

Anlässlich der International Open Access Week 2017 findet in der UB Stuttgart eine Fachtagung zum wissenschaftlichen Publizieren statt.

Thema: Publish or Perish: Wissenschaftliches Publizieren zwischen Peer Group, Kostenexplosion und Open Access

Termin: Mittwoch, 25. Oktober 2017, 10 bis ca. 16 Uhr

Ort: Vortragssaal UB Stadtmitte, Holzgartenstr. 16, 70174 Stuttgart

Veranstalter: UB Stuttgart, GeSIG – Netzwerk Fachinformation e.V. (German Serials Interest Group)

Teilnehmergebühren fallen für die Veranstaltung nicht an.

Anmeldeschluss: Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen.

Moderation: Dr. Thomas Mutschler, Werner Stephan (GeSIG)

Twitter: #stuttgarteroatag2017 | twitter.com/ubstuttgart | twitter.com/GeSIGNetzwerk


Aktualisiertes Programm vom 24.10.2017 | PDF

Uhrzeit Thema Referent/in
ab 9:30 Anmeldung
10:05 Grußwort der Universitätsleitung Prof. Dr. Thomas Ertl, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Universität Stuttgart
10:05 Begrüßung durch die UB Stuttgart
Dr. Helge Steenweg, Direktor Universitätsbibliothek Stuttgart
10:10 Begrüßung durch die GeSIG Dr. Thomas Mutschler, Erster Vorsitzender GeSIG, Netzwerk Fachinformation e.V.
10:20 Wissenschaftsfreundliches Urheberrecht: Realitäten und Chancen auf EU-Ebene – Videobotschaft Julia Reda, Mitglied des Europäischen Parlaments
10:30 Urheberrechtsreform und Open Access: Fortschritte und Hemmnisse aus Sicht des Landes Baden-Württemberg Dr. Thomas Pflüger, Ministerialrat, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg
11:00 Bilanz und Perspektiven von Open Access an der Universität Stuttgart Stefan Drößler, Open-Access-Beauftragter, Universität Stuttgart
11:15 Forschungsdatenmanagement an der Universität Stuttgart: Datenpublikation – Anspruch und Wirklichkeit Sibylle Hermann, Referentin für Forschungsdaten-management, Universitätsbibliothek Stuttgart
11:30 Empfehlungen für die Open-Access-Transformation Dr. Christoph Bruch, Helmholtz Open Science Koordinationsbüro
12:00 Mittagspause im Direktionsfoyer (Büffet)
13:00 E-Books und Open Access Dr. Niels Peter Thomas
Chief Book Strategist
Springer Nature
13:20 Erfahrungen beim Open-Access-Publizieren Prof. Dr. Harald Giessen, 4th Physics Institute, Universität Stuttgart
13:40 Innovation, Transformation, Qualität. Erfahrungen in „Non-Deal“-Verlagen Dr. Frauke Gisela Ralf
Thieme Verlag
14:00 Transformation zum Open Access – ein Blick auf die Kosten Dr. Antje Kellersohn, Direktorin Universitätsbibliothek Freiburg; Projektgruppe DEAL
14:30 Kaffeepause
15:00 Abschluss: Podiumsdiskussion, ca. 60 Minuten Moderation: Werner Stephan

 

Informationsseite zum Forschungsdatenmanagement online

Forschung und Daten managen: www.forschungsdaten.info

Im Rahmen einer Initiative des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg (MWK) ist eine neue Informationsseite zum Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg und darüber hinaus online gegangen. Die Webseite bietet Informationen zum Prozess des Forschungsdatenmanagements und deckt damit alle relevanten Fragestellungen ab, die für ein erfolgreiches Forschungsdatenmanagement wichtig sind. Ferner gibt sie eine Übersicht über die in Baden-Württemberg geförderten E-Science-Projekte:

https://www.forschungsdaten.info/

Empfehlungen zum Forschungsdatenmanagement in Deutschland

Positionspapier des Rates für Informationsinfrastrukturen

Der Rat für Informationsinfrastrukturen hat in der Mitte dieses Jahres ein Positionspapier mit dem Titel „Leistung aus Vielfalt“ mit „Empfehlungen zu Strukturen, Prozessen und Finanzierung des Forschungsdatenmanagements (FDM) in Deutschland“ veröffentlicht. In diesem empfiehlt er den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur, kurz NFDI, die „Kompetenzen bündeln und [eine] Grundversorgung mit Services für das Forschungsdatenmanagement schaffen“ soll. In diesem Papier werden alle wichtigen Kriterien für ein erfolgreiches FDM genannt, die aus Sicht des Rates ausgebaut und gefördert werden sollten:

  • Einbettung der Informationsinfrastrukturen in einen europäischen Kontext,
  • Klärung der Fragen der Langzeitarchivierung und Verfügbarkeit der Daten,
  • Schaffung von organisatorischen Leitlinien im FDM (wie z. B. der Veröffentlichung von Forschungsdatenpolicies und der Erstellung von Datenmanagementplänen (DMP)),
  • Schaffung und Ausbildung von akademischen und nicht-akademischen Personal für das FDM sowie
  • Stärkung der Informationskompetenz in Lehre und Forschung.

Nachzulesen ist das Positionspapier auf der Webseite des Rates für Informationsinfrastrukturen und kann auch dort als PDF-Datei heruntergeladen werden.