MOOC zum Thema „Open Science“ der TU Delft

Am 30. Oktober 2018 startet ein kostenloser MOOC zum Thema Open Science mit den Themen FAIR data, Forschungsdatenmanagement und Open Access.

Am 30. Oktober 2018 startet an der TU Delft ein Massive Open Online Course (MOOC) zum Thema Open Science. Er beinhaltet eine Einführung zum Thema Open Science und FAIR data principles und behandelt die Themen Forschungsdatenmanagement, Open Access zu Daten und Publikationen und Möglichkeiten, die Sichtbarkeit von Forschung zu erhöhen.

Der Kurs dauert 4 Wochen und bedeutet etwa 4 Stunden Arbeitsaufwand pro Woche. Er ist offen für alle Interessierten und kostenfrei.

Open Science: Sharing your research with the world (MOOC)

deRSE19 – Konferenz für ForschungssoftwareentwicklerInnen

Vom 4. bis 6. Juni 2019 wird in Potsdam die erste nationale Konferenz der deutschsprachigen Entwickler von Forschungssoftware deRSE19 stattfinden.

Vom 4. bis 6. Juni 2019 wird in Potsdam die erste nationale Konferenz der deutschsprachigen Entwickler von Forschungssoftware stattfinden. Als Research Software Engineers (RSEs) werden Menschen bezeichnet, die Software entwickeln, die im Bereich der Forschung eingesetzt wird. Eingeladen sind nicht nur Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, sondern auch alle Menschen, die Forschungssoftware finanzieren, betreiben, entwickeln oder warten und normalerweise nicht an Konferenzen teilnehmen. Sie dient zum Aufbau einer RSE-Community in Deutschland. Ausschreibungen für Vorträge, Poster, Workshops und Tutorials folgen bis Ende des Jahres. Updates über die Konferenz können über konferenz-updates@de-rse.org angefordert oder per Twitter über @RSE_de unter dem Hashtag #deRSE19 verfolgt werden. Das #deRSE19 Konferenzkomitee ist erreichbar unter konferenz@de-rse.org.
In Großbritannien existiert bereits eine aktive RSE-Community, die bereits zwei erfolgreiche internationale Konferenzen für Research Software Engineers veranstaltet hat und mit dem Software Sustainability Institute über eine Plattform und Organisation verfügt.

Kostenloser Workshop zu Forschungsdaten und -software an der TIB Hannover

Sommer School für Wissenschaftler/innen zum Thema „FAIR Data and Software“

Ein praxisorientierter Workshop vom 9. bis 13. Juli 2018 in Hannover bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, anhand von konkreten Beispielen die Anwendung der FAIR-Prinzipien im Umgang mit Forschungsdaten und Forschungssoftware zu erlernen.

Die Teilnahme ist kostenlos und auf 25 Teilnehmer/innen begrenzt. Verpflegung wird angeboten, Anreise und Unterkunft geschieht auf eigene Rechnung.

Registrierung: bis zum 24. Mai 2018 unter https://events.tib.eu/fair-data-software/registration-request/

Die Veranstaltung kombiniert den praxisorientierten Lehransatz von Software und Data Carpentry mit konkreten Vorgehensweisen zu Fragestellungen zu Themen wie:

  • Auswahl von Datenrepositorien
  • Vorteile von gereinigten Daten
  • Strukturierung von Python und R-Skripten
  • Nachnutzung von öffentlichen Datensätzen zur Visualisierung
  • Zusammenarbeit über Git

Mehr Informationen unter: https://events.tib.eu/fair-data-software/

Rechtliche Fragestellungen rund um das Forschungsdatenmanagement

Für die Vorbereitung eines FDM-Workshops im Juni freuen wir uns über Rückmeldungen zu Fragen und Problemstellungen in Sachen Forschungsdaten.

Rund um die Erhebung, die Nutzung, Veröffentlichung und Archivierung von Forschungsdaten und Forschungssoftware gibt es verschiedene rechtliche Fragestellungen, die beachtet werden wollen. Geht es um die Frage, wer welche Rechte an Daten und/oder Software hat, spielt beispielsweise das Urheberrecht eine Rolle. Beim Umgang mit personenbezogenen Daten ist das Datenschutzrecht zu beachten. Mit Lizenzen kann die nachfolgende Nutzung geregelt werden, auch Verträge mit Projektpartnern oder Geheimhaltungsvereinbarungen mit der Industrie spielen eine Rolle. Es gibt zur Zeit keine klaren Richtlinien oder Best Practices, es muss immer der Einzelfall betrachtet werden.

Aktuell laufende Projekte wie FDMentor oder DataJus haben zum Ziel, konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie Forschende mit den  rechtlichen Rahmenbedingungen des Forschungsdatenmanagements  umgehen können, bzw. diese gestalten können.

Im Juni findet ein Workshop der DINI/nestor-AG Forschungsdaten in Kooperation mit dem Projekt DataJus statt. Im Rahmen dieses Workshops möchten wir die rechtlichen Fragestellungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Stuttgart in diese Diskussion mit einbringen.

Dafür freuen wir uns über Input von allen Mitgliedern der Universität an fdm@ub.uni-stuttgart.de:

  • Welche rechtlichen Fragestellungen rund um das Verwalten, Teilen und Veröffentlichen von Forschungsdaten und Forschungssoftware ergeben sich aus Ihrem Arbeitsalltag?
  • Wo gibt es Unsicherheiten, an welcher Stelle ist Ihnen die rechtliche Lage nicht klar?
  • Gibt es Fragestellungen, die Sie oder Ihre Arbeitsgruppe am Veröffentlichen von Forschungssoftware und/oder Forschungsdaten hindern?
  • An welcher Stelle wünschen Sie sich konkrete Richtlinien und Vorgaben von der Universität, wo individuelle Beratung?

Mögliche Bereiche können sein: Wem gehören Daten oder Software? Wessen Rechte müssen beachtet werden? Welche Lizenzen können, dürfen oder sollen vergeben werden und was muss dabei beachtet werden? Wer haftet, wenn durch die Nutzung von Daten oder Software Schaden entsteht? Was muss, was soll, was darf nicht veröffentlicht werden (Sichtweise der Forschenden, der Arbeitgeber, der Forschungsförderer oder Projektpartner)?

Informationen rund um das Forschungsdatenmanagement finden sich auch auf unseren Webseiten und auf der Informationsplattform forschungsdaten.info.

www.ub.uni-stuttgart.de/fdm

Dokumentation von Zwischenständen im Forschungsprozess mit RePlay-DH

Definition und Umsetzung von Prozessmetadaten

Was wir unter Prozessmetadaten verstehen

Um Zwischenergebnisse in der eigenen Forschungsarbeit besser dokumentieren zu können, ist es hilfreich auf ein einfaches Metadatenschema zurückgreifen zu können. Das ermöglicht, mit wenig Aufwand eine sinnvolle Beschreibung der getanen Arbeit zu gewährleisten. Im Projekt RePlay-DH wurde dazu ein Schema für Metadaten serialisiert, das den Prozess, der zu einem Zwischenstand geführt hat, abbildet. Diese Metadaten, im Projekt als „Prozessemetadaten“ bezeichnet, werden beim Speichern der Änderungen (als Commit in Git) mit abgelegt.

Wie wir die Prozesse in der Computerlinguistik abbilden

Dazu wurden sieben Felder definiert, die in einem Arbeitsschritt in der Regel anfallen: Das Feld „Title“ beinhaltet eine kurze Beschreibung des Workflowschritts. „Person“, bildet die Person(en) ab, die an diesem Arbeitsschritt beteiligt waren (z.B. Annotator). Die „Description“ bietet die Möglichkeit einen Freitext zur Beschreibung des Zwischenergebnisses einzugeben. Das  Feld „Input“ benennt die Dateien, die während des jeweiligen Arbeitsschrittes beteiligt waren (z.B. Korpora) . Das „Output“-Feld, beinhaltet die Ressourcen, die erzeugt, bzw. angepasst wurden (z.B. Ergebnisdaten).  Die eingesetzten Softwarewerkzeuge werden im Feld „Tool“  aufgenommen. Es ist dabei möglich, beliebig viele Programme oder Skripte zu erfassen und auch deren Ausführungsreihenfolge und deren Parameter anzugeben. In „Custom Properties“ können beliebige Metadateneinträge hinterlegt werden, um zusätzlich maschinenlesbare Informationen bereitstellen zu können.

Wie findet die technische Umsetzung statt?

Die Prozessmetadaten werden im Datenaustauschformat JSON modelliert und mit Hilfe eines JSON-Schemas validiert. Es wird dabei angestrebt, dass der Inhalt der Prozessmetadaten im Idealfall nur einmal angeben werden muss bzw. möglichst automatisch generiert wird, so dass der Nutzer sich auf seine eigentliche Forschungsarbeit konzentrieren kann. Des Weiteren soll es im Client künftig möglich sein, die Prozessmetadaten für den eigenen Arbeitsprozess auch auf andere Fachbereiche anzupassen.

Universität Stuttgart veröffentlicht Forschungsdatenpolicy

Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten

Die Universität Stuttgart hat auf ihren Webseiten eine Forschungsdatenpolicy veröffentlicht. Sie enthält für die Forscher die Leitlinien der Universität zum Umgang mit Forschungsdaten. Die Forschungsdatenpolicy beschreibt und setzt die Rahmenbedingungen für den Umgang mit Forschungsdaten und die Organisation des Forschungsdatenmanagements an der Universität Stuttgart. Damit erhalten die Forscher der Universität Leitlinien, die sie als Richtschnur für den Umgang mit eigenen Forschungsdaten verwenden können.

Eine deutsche und englische Version befinden sich auf der Webseite der Universitätsbibliothek im Bereich Forschungsdatenmanagement.

Das Konzept von RePlay-DH: Datenmanagement per Versionsverwaltung

Ein einfacher Client hilft bei der Nutzung einer komplexen Versionsverwaltungssoftware.

Für viele Wissenschaftler in den digitalen Geisteswissenschaften stellt sich ab einem bestimmten Punkt die Frage, wie man am besten den Überblick in komplexen Projekten behalten kann. Das Projekt Replay-DH entwickelt anhand eines Use Case aus der Computerlinguistik zur Korpus-Annotation eine Softwareumgebung, die durch den Einsatz von Versionsverwaltungssoftware für Übersichtlichkeit beim Management der eigenen Daten und Tools während des Forschungsprozesses sorgen soll.

Die Problemstellung

Prozesse in den digitalen Geisteswissenschaften tendieren dazu, teils hochgradig individualisiert abzulaufen und können dabei beliebig komplex werden. Das Resultat: bei ungenügender Dokumentation, kann eine Nachvollziehbarkeit der Resultate unter Umständen nur noch eingeschränkt, im schlimmsten Falle gar nicht mehr, gewährleistet werden. Während die digitalen Geisteswissenschaften bislang viele Softwareentwicklungen im Bereich virtueller Forschungsumgebungen verzeichnen, ist ein Ansatz, der den Wissenschaftler an seiner eigenen Forschungsumgebung am Arbeitsplatz abholt, bislang nicht realisiert und auch in der Literatur noch nicht näher beschrieben.

Das Konzept

RePlay Digital Humanities nimmt dieses Manko als Prämisse zur Entwicklung einer Neu-Implementierung eines bestehenden Systems, indem das Konzept einer Versionsverwaltungssoftware für einen neuen Kontext und eine neue Nutzergruppe anwendbar gemacht wird, kann der Forscher seine gewohnten Arbeitsprozesse beibehalten. Replay-DH unterstützt den Forscher während des Arbeitsprozesses beim Management und bei der Beschreibung der genutzten Tools und der erhobenen Daten, um eine bestmögliche Reproduzierbarkeit der Forschungsergebnisse zu gewährleisten.

Wie funktioniert das Ganze? Die Architektur hinter der Idee
  • Git als Basis des Datenmanagements
  • Java-Anwendung als plattformübergreifende Software
  • Anbindung an (GitLab-)Server zur Kollaboration in Forschergruppen
  • Anbindung an (DSpace-)Repositorien zur Veröffentlichung der Inhalte
Warum sollte ich den Replay-Client als Wissenschaftler nutzen?
  • Bessere Dokumentation und Wiederauffindbarkeit bestimmter Arbeitsstände
  • Möglichkeit der Anbindung an eine lokal vorahandene Git-Infrastruktur (z.B. GitLab am Institut)
  • Möglichkeit des kollaborativen Arbeitens mit Kollegen
  • Möglichkeit der Anbindung an eine Veröffentlichungs-Infrastruktur

RePlay-DH-Client: Live-Demo bei den Open-Access-Tagen 2017

Client-Demo am Montag, den 11.9.2017, ab 15 Uhr im kleinen Lesesaal der SLUB Dresden.

Wer eine erste Version des Clients live sehen möchte kann dies bei den diesjährigen Open-Access-Tagen in Dresden:

Wir zeigen eine erste Version unseres Clients am Montag, den 11.09.2017 ab 15 Uhr im kleinen Lesesaal der SLUB Dresden im Rahmen des Tool-Marktplatzes. Mit diesem neuen Format bieten uns die OA-Tage die Möglichkeit, interessierten Nutzern ein Hands-On zu ermöglichen.

Die erste Testversion unseres Clients erlaubt bereits Einblicke in das vorgesehene Software-Design und die geplanten Funktionen. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf einer einfachen Bedienbarkeit bei gleichzeitig höchstmöglicher Flexibilität in der Verwaltung und Bezeichnung der eigenen Forschungsdaten.

Bei Interesse kann eine Testversion des Clients bei der Projektgruppe angefragt werden.

Call for Project Presentations – Open Science Conference 2018

Abstract zu FAIR-Prinzipien oder Forschungsdateninfrastruktur einreichen bis 29. September 2017

Am 13./14. März 2018 findet in Berlin die Open Science Conference mit den Schwerpunkten FAIR Data Principles und Forschungsdateninfrastruktur statt.

Nutzer und Betreiber von Forschungsdaten-Infrastruktur, Bibliothekare und Forscher sind aufgefordert, innovative Projekte zu diesen Themen vorzustellen.

Wichtige Termine:

  • 29. September 2017: Abstract Submission Deadline
  • 13. November 2017: Notification of acceptance / rejection
  • 5. Februar 2018: Final abstract and poster submission
  • 13./14. März 2018: Conference

Call als PDF-Datei

Weitere Informationen unter:

Open Science Konferenz

Informationsseite zum Forschungsdatenmanagement online

Forschung und Daten managen: www.forschungsdaten.info

Im Rahmen einer Initiative des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg (MWK) ist eine neue Informationsseite zum Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg und darüber hinaus online gegangen. Die Webseite bietet Informationen zum Prozess des Forschungsdatenmanagements und deckt damit alle relevanten Fragestellungen ab, die für ein erfolgreiches Forschungsdatenmanagement wichtig sind. Ferner gibt sie eine Übersicht über die in Baden-Württemberg geförderten E-Science-Projekte:

https://www.forschungsdaten.info/