Stellenausschreibung studentische Hilfskraft

Für den Bereich Akademischen Publikationsmanagement (PUMA) wird eine studentische Hilfskraft gesucht (40 Stunden im Monat). Bewerbungsschluss ist der 31. Mai.

An der Universitätsbibliothek Stuttgart ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer

Studentischen Hilfskraft

im Bereich Akademisches Publikationsmanagement (PUMA)

zu besetzen. PUMA ist eine auf BibSonomy basierende Web-Anwendung zur kollaborativen Verwaltung von Publikationen und Bookmarks.

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung des PUMA-Teams bei der Einführung und Weiterentwicklung des Systems an der Universität Stuttgart
  • Unterstützung bei der Integration von PUMA in relevante IT-Systeme der Universität Stuttgart (z.B. OpenCms, Forschungsinformationssystem, Universitätsbibliografie etc…)
  • Mitarbeit bei der Entwicklung eines Uni-Stuttgart-Zitationsstils
  • Mitarbeit bei der Weiterentwicklung des Hilfesystems
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit (PUMA-Blog, Schulungen, Präsentationen)

Ihr Profil

  • Erfahrungen bei der Nutzung von gängigen Literaturverwaltungsprogrammen und LaTeX/BibTeX oder die Bereitschaft, sich darin einzuarbeiten
  • Kenntnisse bei der redaktionellen Arbeit mit WordPress wünschenswert

Arbeitszeit, Arbeitsort

Die Arbeitszeit beträgt 40 Stunden im Monat. Die Arbeitszeiten können pro Semester in Absprache flexibel eingerichtet werden. Arbeitsort ist die Universitätsbibliothek Stadtmitte, Holzgartenstraße 16.

Formlose Bewerbungen unter Angabe des Studienfachs/der Studienfächer und des Semesters richten Sie bitte bis spätestens zum 31.05.2018 an Stefan Drößler, Referent für Öffentlichkeitsarbeit, Universitätsbibliothek Stuttgart, Holzgartenstraße 16, 70174 Stuttgart oder per E-Mail an stefan.droessler@ub.uni-stuttgart.de.

Universitätsbibliothek. Neubau als Erweiterung

Ausstellung in der UB Stadtmitte: 8.5. – 19.6.2018

Ausstellungseröffnung:        8. Mai | 18:00 Uhr
Foyer Universitätsbibliothek, Campus Stadtmitte

Es sprechen:
Dr. Simone Rehm, Prorektorin der Universität Stuttgart
Dr. Helge Steenweg, Direktor der Universitätsbibliothek
Prof. Alexander Schwarz, Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen

 

Im Wintersemester 2017/18 entwarfen Studierende des Instituts für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart einen Neubau als Erweiterung der Universitätsbibliothek Stuttgart.

Die fiktive Aufgabe bestand darin, den Bau einer gemeinsamen
Hochschulbibliothek zu planen und somit auf den gesteigerten
Bedarf, den der Bestandsbau aus dem Jahre 1961 nicht decken
kann, zu reagieren. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Frage,
wie eine Bibliothek im digitalen Zeitalter des 21. Jahrhunderts
durch ihre Räume der Wissenvermittlung in idealer Weise
dienen kann.
In der Ausstellung werden Modelle und Zeichnungen fünf
unterschiedlicher Entwurfspositionen präsentiert. Sie zeigen
in universitärer Freiheit Ansätze auf, wie die Erweiterung mit
dem Bestandsgebäude umgeht und dadurch den Kontext des
Stadtgartens neu ordnet.

Jubiläum: 20 Jahre Open-Access-Publizieren an der Universität Stuttgart

Unibibliothek stellt über den Dokumentenserver OPUS fast 10.000 Veröffentlichungen im Internet zur Verfügung

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Publikationsservers OPUS blickt die Universitätsbibliothek Stuttgart auf eine Erfolgsgeschichte zurück: Seit dem 17. März 1998, dem Tag der Inbetriebnahme, haben Angehörige der Universität 9.700 Publikationen über OPUS frei im Internet veröffentlicht. Neben 3.578 Dissertationen, 2.277 Zeitschriftenartikeln und 856 Konferenzbeiträgen wurden auch 34 Habilitationen kostenfrei, langzeitverfügbar und zitierfähig im Internet zugänglich gemacht. Damit leistet die Universität einen wichtigen Beitrag zum Open-Access-Publizieren.

Zur Pressemitteilung der Uni Stuttgart >>

Über OPUS >>

Direktlink zu OPUS >>

Rechtliche Fragestellungen rund um das Forschungsdatenmanagement

Für die Vorbereitung eines FDM-Workshops im Juni freuen wir uns über Rückmeldungen zu Fragen und Problemstellungen in Sachen Forschungsdaten.

Rund um die Erhebung, die Nutzung, Veröffentlichung und Archivierung von Forschungsdaten und Forschungssoftware gibt es verschiedene rechtliche Fragestellungen, die beachtet werden wollen. Geht es um die Frage, wer welche Rechte an Daten und/oder Software hat, spielt beispielsweise das Urheberrecht eine Rolle. Beim Umgang mit personenbezogenen Daten ist das Datenschutzrecht zu beachten. Mit Lizenzen kann die nachfolgende Nutzung geregelt werden, auch Verträge mit Projektpartnern oder Geheimhaltungsvereinbarungen mit der Industrie spielen eine Rolle. Es gibt zur Zeit keine klaren Richtlinien oder Best Practices, es muss immer der Einzelfall betrachtet werden.

Aktuell laufende Projekte wie FDMentor oder DataJus haben zum Ziel, konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie Forschende mit den  rechtlichen Rahmenbedingungen des Forschungsdatenmanagements  umgehen können, bzw. diese gestalten können.

Im Juni findet ein Workshop der DINI/nestor-AG Forschungsdaten in Kooperation mit dem Projekt DataJus statt. Im Rahmen dieses Workshops möchten wir die rechtlichen Fragestellungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uni Stuttgart in diese Diskussion mit einbringen.

Dafür freuen wir uns über Input von allen Mitgliedern der Universität an fdm@ub.uni-stuttgart.de:

  • Welche rechtlichen Fragestellungen rund um das Verwalten, Teilen und Veröffentlichen von Forschungsdaten und Forschungssoftware ergeben sich aus Ihrem Arbeitsalltag?
  • Wo gibt es Unsicherheiten, an welcher Stelle ist Ihnen die rechtliche Lage nicht klar?
  • Gibt es Fragestellungen, die Sie oder Ihre Arbeitsgruppe am Veröffentlichen von Forschungssoftware und/oder Forschungsdaten hindern?
  • An welcher Stelle wünschen Sie sich konkrete Richtlinien und Vorgaben von der Universität, wo individuelle Beratung?

Mögliche Bereiche können sein: Wem gehören Daten oder Software? Wessen Rechte müssen beachtet werden? Welche Lizenzen können, dürfen oder sollen vergeben werden und was muss dabei beachtet werden? Wer haftet, wenn durch die Nutzung von Daten oder Software Schaden entsteht? Was muss, was soll, was darf nicht veröffentlicht werden (Sichtweise der Forschenden, der Arbeitgeber, der Forschungsförderer oder Projektpartner)?

Informationen rund um das Forschungsdatenmanagement finden sich auch auf unseren Webseiten und auf der Informationsplattform forschungsdaten.info.

www.ub.uni-stuttgart.de/fdm

Versorgung mit Springer E-Books 2018 noch besser

Gute Nachricht für Studierende: die Literaturversorgung mit E-Books wird weiter ausgebaut. Es gibt mittlerweile campusweiten Zugriff auf über 40.000 E-Books allein beim Springer-Verlag.

Die Universitätsbibliothek hat für 18 E-Book-Pakete den campusweiten dauerhaften Zugriff für das Copyright-Jahr 2018 gekauft. Inzwischen können alle Angehörige der Universität Stuttgart auf über 40.000 E-Books des Springer-Verlags zugreifen.

Folgende Fächer sind 2018 abgedeckt:

  • deutschsprachig:
    • Naturwissenschaften
    • Technik & Informatik
    • Wirtschaftswissenschaften
    • J.B. Metzler Geistewissenschaften
    • Sozialwissenschaften und Recht
  • englischsprachig:
    • Biomedical & Life Science
    • Business & Management
    • Chemistry & Materials Science
    • Computer Science
    • Earth & Environmental Science
    • Economics & Finance
    • Energy
    • Engineering
    • Mathematics & Statistics
    • Physics & Astronomy
    • Political Science & International Studies
    • Professional & Applied Computing
    • Social Sciences

Mehr Informationen zu den Paketen erhalten hier:
Springer-E-Book-Pakete

Buch zum NS-Unrecht an der Universität Stuttgart erschienen

Universitätsarchiv veröffentlicht Forschungsergebnisse mit 300 Kurzbiografien von Betroffenen

Norbert Becker und Katja Nagel: Verfolgung und Entrechtung an der Technischen Hochschule Stuttgart während der NS-Zeit.

Belser Verlag, Stuttgart
520 Seiten
mit 70 sw-Abbildungen.
17 × 24 cm, gebunden.
ISBN 978-3-7630-2805-4

35 Euro

Seit dem 11. Januar ist die Monografie „Verfolgung und Entrechtung an der Technischen Hochschule Stuttgart während der NS-Zeit“ im Buchhandel erhältlich. Damit ist ein Projekt abgeschlossen, mit dem der Rektor der Universität im Mai 2013 das Universitätsarchiv beauftragt hatte. Anlass für das Forschungsvorhaben war ein Antrag gewesen, zwei Studenten zu rehabilitieren, die während der Zeit des Nationalsozialismus aufgrund einer gerichtlichen Verurteilung wegen Homosexualität von der damaligen Technischen Hochschule Stuttgart verwiesen worden waren.

Es galt nun, möglichst alle während der NS-Zeit verfolgten Mitglieder unserer Hochschule zu ermitteln und die Umstände ihrer Entrechtung sowie deren Folgen für den weiteren Lebensweg zu dokumentieren. Katja Nagel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt, und Norbert Becker, Leiter des Universitätsarchivs, haben 442 Fälle entdeckt – viele Schicksale werden aber wegen der schlechten Quellenlage wohl weiterhin im Dunkeln bleiben: Weil sie Juden waren oder jüdische Vorfahren hatten oder weil sie politisch missliebig waren, wurden Professoren, Assistenten und Mitarbeiter der Hochschule vorzeitig pensioniert oder entlassen; Studierende wurden zwangsexmatrikuliert; Ehrensenatoren, Ehrenbürgern und Promovierten wurde die Ehrung aberkannt bzw. der Doktorgrad entzogen. Kriegsgefangene und Zivilisten aus den von Deutschland besetzten Ländern wurden zur Arbeit an den Instituten der Hochschule gezwungen und teils menschenunwürdig behandelt. Im ersten Teil des Buchs werden die Akteure dieses Geschehens vorgestellt, die Machtübernahme der Nationalsozialisten an der Hochschule und das konkrete Verfolgungsgeschehen geschildert sowie der Widerstand hiergegen, die langfristigen Folgen der Unrechtshandlungen für die Betroffenen und die Aufarbeitung des NS-Unrechts durch die Universität Stuttgart nach 1945 behandelt. Im zweiten Teil folgen ca. 300 Kurzbiografien der Betroffenen, die wir namentlich ermitteln konnten.

Einige Leseproben finden Sie hier:
http://www.uni-stuttgart.de/archiv/veroeffentlichungen/

Die Veröffentlichung ist demnächst auch in der Universitätsbibliothek ausleihbar.

Dieses Foto zeigt die Abschiedsfeier des jüdischen Chemiestudenten Günter Zittwitz (erster von links) im Februar 1939. Zittwitz war im Zuge der Novemberpogrome 1938 (sog. „Reichskristallnacht“) in das KZ Dachau verschleppt worden und zusammen mit den letzten jüdischen Studierenden am 12. November 1938 von der Technischen Hochschule Stuttgart verwiesen worden. Wenige Tage, nachdem dieses Foto entstanden war, emigrierte er nach England. Zu den Relegierten gehörten auch seine jüdischen bzw. als jüdisch geltenden Freunde, die Chemiestudenten Wolfgang Fackenheim (rechts) und Georg Liebel (vierter von links). Während Georg Liebel die KZ-Haft erspart blieb, wurde Wolfgang Fackenheim bei den Novemberpogromen 1938 bis zum Januar 1939 in das KZ Welzheim verschleppt. Auch Liebel und Fackenheim gingen im Frühjahr 1939 in die Emigration nach Großbritannien. Das Foto fand sich im Nachlass Georg Liebels bei seiner Tochter in Toronto.


Weitere Veröffentlichungen zu diesem Thema:

Gedenkveranstaltung NS-Unrecht an der Universität Stuttgart

Verfolgung und Entrechtung an der Universität in der NS-Zeit: Bericht von der Gedenkveranstaltung „NS-Unrecht an der Universität Stuttgart“ vom 6. Februar 2017

Uni Stuttgart arbeitet Nazi-Vergangenheit auf: 440 Opfer von Unrecht und Verfolgung ermittelt, Stuttgarter Zeitung vom 7. Februar 2017

 

Elsevier-Zeitschriftenlizenzen gekündigt: Literaturversorgung per Fernleihe

Ab 1. Januar 2018 stehen die Angebote des Elsevier-Verlags zunächst nur noch eingeschränkt zur Verfügung

Im Rahmen der deutschlandweiten DEAL-Verhandlungen konnte mit dem Wissenschaftsverlag Elsevier bislang keine Einigung für das Lizenzjahr 2018 erreicht werden.  Betroffen ist der Zugriff auf elektronische Zeitschriften des Verlages, die über die Verlagsplattform ScienceDirect.com angeboten werden. Nicht mehr zugänglich sind ab dem 1. Januar 2018:

  • Alle Titel des Jahrgangs 2018.
  • Alle Titel aus dem laufenden Landesvertrag 2015 – 2017 für die kein Archivrecht vereinbart wurde.
  • Alle Titel für die vor 2015 kein reguläres Abonnement an der Universität bestand (die sogenannte Freedom Collection).

Die Verfügbarkeit können Sie für einzelne Zeitschriften in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) überprüfen.

Ebenfalls werden alle an der Universität laufenden Abonnements für gedruckte Zeitschriften nicht verlängert. Nicht betroffen vom auslaufenden Vertrag ist der Zugang zu den Datenbanken Reaxys und GeoRef.

Notfallversorgung mit Zeitschriftenartikeln

Alle Mitglieder und Angehörige der Universität Stuttgart können ab dem 01. Januar 2018 alle aktuellen Zeitschriftenartikel des Elsevier-Verlages kostenlos über die Fernleihe der Universitätsbibliothek bestellen. Bitte schicken Sie zu diesem Zweck eine formlose E-Mail mit den üblichen Angaben (Titel, Autor, Zeitschrift, etc.) an

fernleihe-deal@ub.uni-stuttgart.de

Um diesen Service in Anspruch zu nehmen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Sie besitzen einen gültigen Bibliotheksausweis.
  • Sie schicken die Bestellung mit einer gültigen universitären E-Mail-Adresse (name@einrichtung.uni-stuttgart.de, ac12345@uni-stuttgart.de, st12345@uni-stuttgart.de).

Wenn Sie bei der Bestellung eine Institutsadresse angeben oder in Ihrem Bibliothekskonto hinterlegt haben, wird Ihnen eine Aufsatzkopie per Hauspost zugeschickt. Andernfalls geben Sie bitte bei der Bestellung an, ob Sie die Kopie an der Leihstelle in der Stadtmitte oder in Vaihingen abholen möchten.

Bei einer Bestellung über das normale Fernleihportal der Universitätsbibliothek müssen wir leider die üblichen 1,50 Euro Bearbeitungsgebühren in Rechnung stellen.

Weitere Informationen über die DEAL-Verhandlungen finden Sie auf unserer DEAL-Seite:

www.ub.uni-stuttgart.de/deal

Universitätsbibliothek weitet 2018 Öffnungszeiten aus

Ab 8. Januar ist abends bis 24 Uhr und am Sonntag geöffnet.

Ab dem 8. Januar 2018 öffnet die Universitätsbibliothek an den Abenden
zwei Stunden länger. Darüber hinaus wird auf vielfachen Wunsch der
Studierenden die Bibliothek auch am Sonntag für die Benutzung öffnen.
Die neuen Öffnungszeiten sehen dann wie folgt aus:

Montag – Freitag: 8-24 Uhr
Samstag – Sonntag: 10-24 Uhr

Die Öffnungszeiten gelten für beide Standorte, Stadtmitte und Vaihingen.
Die Servicezeiten der Leihstellen bleiben unverändert:

Montag – Freitag: 8-18 Uhr
Samstag: 10-15 Uhr

Diese Regelung gilt zunächst für das Jahr 2018.

Die verlängerten Öffnungszeiten werden durch Mittel finanziert, die die
Studierendenvertretung der Universität Stuttgart zur Verfügung gestellt
hat. Die Universitätsleitung wird zusätzlich Mittel für den Mehraufwand
der Reinigung beisteuern.

Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten, insbesondere zum
Jahreswechsel, sind über die Homepage der Universitätsbibliothek bzw. die  Blog-Kategorie Öffnungszeiten abrufbar.

www.ub.uni-stuttgart.de

blog.ub.uni-stuttgart.de/category/oeffnungszeiten/