UB Stadtmitte: Ausfall der Wasserversorgung am Mo, 22.10., 9-13 Uhr

Wartungsarbeiten der EnBW angekündigt

Am kommenden Montag, 22. Oktober 2018, finden Wartungsarbeiten an der Wasserversorgung der UB in der Stadtmitte (Holzgartenstraße) statt.

Voraussichtlich  ab 9 Uhr bis gegen 13 Uhr werden daher alle Toiletten geschlossen und der Heißgetränke-Automat ausgeschaltet bleiben.

Ausweichmöglichkeiten für die Getränkeversorgung finden Sie u.a. hier:
– Cafeteria KI,  Keplerstr. 11
– Cafeteria KII,  Keplerstr. 17
– Cafeteria Hochschule für Technik, Schellingstr. 24

Die nächstgelegenen Toiletten finden Sie im Hösaalprovisorium gegenüber des Haupteingangs der UB (Breitscheidstr. 2a).

1. Europäischer Tag der Restaurierung am 14. Oktober 2018

Die Buchbinderwerkstatt der Universitätsbibliothek

Zum ersten Mal findet in diesem Jahr der Aktionstag der europäischen Restauratorenverbände statt.
Er möchte den Blick der Öffentlichkeit auf die Arbeit derjenigen lenken, die maßgeblich zum Erhalt des europäischen Kulturguts in Bibliotheken, Hochschulen, Museen und Denkmalämtern beitragen.

An der Universitätsbibliothek Stuttgart kümmern sich täglich in der Buchbinderwerkstatt eine Meisterin und eine Auszubildende um die zahlreichen Schadensfälle an Büchern und Grafiken.
Sie sorgen dafür, dass beschädigte Einbände repariert oder erneuert werden, säurehaltige, beschmutzte und eingerissene Papiere stabilisiert, gereinigt und geklebt werden. Dabei gilt es die verschiedensten Materialien, wie Papiere, Gewebe, Leder und Kunststoffe, bei den Arbeiten zur Erhaltung der Archiv- und Bibliotheksbestände zu berücksichtigen.

Schadenssanierung nach dem jüngsten Wasserschaden. Nach erfolgreicher Lufttrocknung erhält das zweibändige Werk in der Buchbinderei einen neuen Einband. Der durch die Feuchtigkeit deformierte Originaleinband wurde entfernt.
Reparatur am Buchrücken eines beschädigten Buches
Reparaturfälle in der Buchbinderei. Die Rücken der alten reparaturbedürftigen Einbände wurden bereits entfernt.
Das säurehaltige Papier der Zeitschrift „Bauwelt“ von 1931 ist stark brüchig geworden, so dass die Zeitschrift in ihre Einzelteile zerfällt. Zahlreiche Klebungen der vergangen Jahrzehnte können diesen Prozess nicht aufhalten. Ersatzkopien, die neu eingebunden werden, werden für die Benutzung im Lesesaal hergestellt.
Stockpresse mit trocknenden neuen Einbänden und im Stapel Paperbacks mit neuer Klebebindung
Farbige Gewebe für Bucheinbände

MOOC zum Thema „Open Science“ der TU Delft

Am 30. Oktober 2018 startet ein kostenloser MOOC zum Thema Open Science mit den Themen FAIR data, Forschungsdatenmanagement und Open Access.

Am 30. Oktober 2018 startet an der TU Delft ein Massive Open Online Course (MOOC) zum Thema Open Science. Er beinhaltet eine Einführung zum Thema Open Science und FAIR data principles und behandelt die Themen Forschungsdatenmanagement, Open Access zu Daten und Publikationen und Möglichkeiten, die Sichtbarkeit von Forschung zu erhöhen.

Der Kurs dauert 4 Wochen und bedeutet etwa 4 Stunden Arbeitsaufwand pro Woche. Er ist offen für alle Interessierten und kostenfrei.

Open Science: Sharing your research with the world (MOOC)

deRSE19 – Konferenz für ForschungssoftwareentwicklerInnen

Vom 4. bis 6. Juni 2019 wird in Potsdam die erste nationale Konferenz der deutschsprachigen Entwickler von Forschungssoftware deRSE19 stattfinden.

Vom 4. bis 6. Juni 2019 wird in Potsdam die erste nationale Konferenz der deutschsprachigen Entwickler von Forschungssoftware stattfinden. Als Research Software Engineers (RSEs) werden Menschen bezeichnet, die Software entwickeln, die im Bereich der Forschung eingesetzt wird. Eingeladen sind nicht nur Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, sondern auch alle Menschen, die Forschungssoftware finanzieren, betreiben, entwickeln oder warten und normalerweise nicht an Konferenzen teilnehmen. Sie dient zum Aufbau einer RSE-Community in Deutschland. Ausschreibungen für Vorträge, Poster, Workshops und Tutorials folgen bis Ende des Jahres. Updates über die Konferenz können über konferenz-updates@de-rse.org angefordert oder per Twitter über @RSE_de unter dem Hashtag #deRSE19 verfolgt werden. Das #deRSE19 Konferenzkomitee ist erreichbar unter konferenz@de-rse.org.
In Großbritannien existiert bereits eine aktive RSE-Community, die bereits zwei erfolgreiche internationale Konferenzen für Research Software Engineers veranstaltet hat und mit dem Software Sustainability Institute über eine Plattform und Organisation verfügt.

Ausstellung STADT – RAUM – BILDUNG

Lösungsansätze für den zukünftigen Schulumbau ab 15. Oktober in der UB Campus Stadtmitte

 

 

 

 

 

 

Die Ausstellung wird im Kontext des Symposium STADT-RAUM-BILDUNGam 19.10. ab 16 Uhr im Foyer der Universitätsbibliothek Stadtmitte eröffnet, ist aber bereits ab 15.10. zu sehen.

In den drei kommunalen Teilprojekten des Forschungsformats „Reallabor“ in Heidelberg, Stuttgart und Müllheim wurde der Umbau von Schulgebäuden und ganzen Bildungslandschaften in studentischen Wettbewerben architektonisch und städtebaulich simuliert.
Das Reallabor „STADT-RAUM-BILDUNG“ stellt die Schulen, deren
Bedeutung für die Wissensgesellschaft von heute und die zugehörigen
räumlichen Aspekte in den Mittelpunkt der Forschung. Lernen
im digitalen Zeitalter, Inklusion, Ganztags- und Gemeinschaftsschule
sind nur einige Stichworte, die den Paradigmenwechsel an Schulen
beschreiben. Dieser Paradigmenwechsel birgt beim Umbau bestehender
Schulgebäude viele Herausforderungen.

 

Dissertationen 2018 an der Universität Stuttgart

Das neue Halbjahresverzeichnis ist erschienen

Hier finden Sie alle Dissertationen und Habilitationsschriften, die im Zeitraum Januar bis Juli 2018 an der Universität Stuttgart abgeschlossen wurden und bei der Universitätsbibliothek eingegangen sind.

Auch alle älteren Verzeichnisse können Sie in der Universitätsbibliothek einsehen oder online lesen.

Studie zum Publikationsverhalten in den Ingenieurwissenschaften

BMBF-Projekt OpenIng: Umfrage startet im deutschsprachigen Raum

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts OpenIng startet erstmals eine Befragung zum Publikationsverhalten in den Ingenieurwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Forscherinnen und Forscher sind aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Ein Online-Fragebogen ist unter dem Link https://bit.ly/2NpbYEZ bis 15. Dezember 2018 erreichbar.
Die Bearbeitung dauert etwa 10 Minuten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dazu beitragen, an ihr Fach angepasste Services zu entwickeln und so den Prozess in Richtung freie Verfügbarkeit von Wissenschaft mit zu gestalten.

Im Rahmen des Projekts wird zunächst der Status quo von Open Access in der Fachcommunity ermittelt. In einem nächsten Schritt werden rechtliche, organisatorische, reputationsbezogene und finanzielle Barrieren, die aus Sicht von Ingenieurwissenschaftlerinnen und Ingenieurwissenschaftlern bestehen, erforscht und bearbeitet.

Seit einigen Jahren nimmt die Idee der unbeschränkten und kostenfreien Verfügbarkeit von wissenschaftlichen Informationen im Internet für Fachleute und die Allgemeinheit zu. Die Idee von Open Access ist für alle Forscherinnen und Forscher ein Thema und wird seitens der Förderer von Wissenschaft (EU, DFG, BMBF, etc.) zunehmend aufgegriffen. Jedoch unterscheiden sich die Nutzung und Bedarfe je nach Fachdisziplin zum Teil erheblich. Fachspezifische Besonderheiten beim Publizieren und Beschaffen von Informationen müssen jedoch seitens der Bibliotheken aufgegriffen werden, um nutzerfreundliche Services anzubieten und so die Entwicklung Richtung Open Access zu fördern. Vor diesem Hintergrund wird das OpenIng-Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Ziel des Projekts ist, nach den Ergebnissen einer Bedarfsermittlung zielgerichtete Services zu etablieren, die das Open-Access-Publizieren erleichtern sollen. Neben fachspezifischem Informationsmaterial sollen Schnittstellen zu einer Metadatenbank mit in den Fachdisziplinen verwendeten bibliografischen Quellen erweitert werden. Auf diese Weise soll die Suche nach Literatur effizienter und Zweitveröffentlichungen in institutionellen Repositorien vereinfacht werden.

OpenIng ist ein Verbundprojekt der TU Darmstadt, der TU Braunschweig und der Universität Stuttgart.

Weiterführende Informationen zum Projekt: www.opening-projekt.de

 

 

 

 

 

Ansprechpartner:

Stefan Drößler, M. A.
Open-Access-Beauftragter
Universität Stuttgart
Tel.: (0711) 685-83509

Dipl.-Ing. Sibylle Hermann
Referentin für Forschungsdatenmanagement
Universitätsbibliothek Stuttgart
Tel.: (0711) 685-82502

Stellenangebot Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Vollzeit, befristet)

Projekt BWDataBib – Bewerbungsfrist: 20. Oktober

Für das Landesprojekt BWDataBib sucht die Universitätsbibliothek Stuttgart zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (100 Prozent)

Beschreibung

Die Universitätsbibliothek Stuttgart (UB) ist eine wissenschaftliche Universalbibliothek mit zwei Standorten (Universitätscampus Stadtmitte und Vaihingen) und Zentrum eines Bibliothekssystems mit 120 Institutsbibliotheken. Die UB betreut ca. 32.800 Benutzer und verfügt über ca. 1,65 Millionen Medieneinheiten sowie ca 30.000 Print- und Online-Zeitschriften und 61.000 E-Books. Sie entwickelt innovative Informationsdienste für Studium, Lehre und Forschung und führt laufend größere und kleinere Projekte durch.

Im Rahmen des Landesprojektes BWDataBib sollen Lösungen für die digitale Langzeitarchivierung von Daten der wissenschaftlichen Bibliotheken in Baden-Württemberg (digitale Pflichtexemplare, Volltext-Repositorien, Retrodigitalisate) konzipiert, vorhandene Lösungen getestet und diese auf ihre ökonomische und praktische Nutzbarkeit evaluiert werden.

Anforderungsprofil

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

  • Evaluation und Test-Implementierung von Open-Source-Langzeitarchivierungsprodukten (LOCKSS, Achivematica)
  • Mitarbeit bei der Installation und Konfiguration von Servern, Entwicklung von Ingestverfahren, Tests der Funktionalitäten und Schnittstellen
  • Mitarbeit bei der Erstellung des Ergebnisberichts

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zu Spät- und Samstagsdiensten im Benutzungsbereich der UB.

Wir erwarten:

  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, idealerweise der Informatik oder der Bibliotheks- oder Informationswissenschaften
  • Kenntnisse und Erfahrungen in der digitalen Langzeitarchivierung (OAIS) und der Archivierungsformate
  • Kenntnisse im Umgang mit Publikationsrepositorien
  • gute Unix-Kenntnisse
  • eigenständiges, kreatives und serviceorientiertes Arbeiten
  • ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • ausgeprägte Belastbarkeit

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Arbeit in einem innovativen Umfeld und einer guten Arbeitsatmosphäre, in der auch Humor seinen Platz haben darf.

Die Universität Stuttgart möchte den Anteil der Frauen erhöhen. Frauen werden deshalb ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.

Ihre aussagekräftige und vollständige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 20.10.2018 an die Universitätsbibliothek Stuttgart, Personalstelle, Holzgartenstraße 16, 70174 Stuttgart oder per E-Mail an personal@ub.uni-stuttgart.de

Bitte beachten Sie bei der Übersendung Ihrer Bewerbung per E-Mail, dass bei dieser Übermittlung Ihre Daten unverschlüsselt sind und unter Umständen von Unbefugten zur Kenntnis genommen oder auch verfälscht werden können.

Fragen zum Inhalt der ausgeschriebenen Stelle beantwortet Ihnen gerne Dr. Helge Steenweg (Tel.:0711/685-82222).

Art der Beschäftigung: Vollzeit

Vergütung: Die Eingruppierung erfolgt in E13 TV-L.

Zeitraum der Beschäftigung: Die Stelle ist bis zum 30.11.2019 befristet.

Bewerbungsfristende: Samstag, 20. Oktober 2018 – 23:59

Stellenangebot Bibliothekar/in (Vollzeit, befristet)

Die Bewerbungsfrist endet am 20. Oktober 2018.

Für das Projekt OpenIng und zur Verstärkung des Unibibliografie-Teams sucht die Universitätsbibliothek Stuttgart zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Bibliothekar/in (100 Prozent)

Beschreibung

Die Universitätsbibliothek Stuttgart (UB) ist eine wissenschaftliche Universalbibliothek mit zwei Standorten (Universitätscampus Stadtmitte und Vaihingen) und Zentrum eines Bibliothekssystems mit 120 Institutsbibliotheken. Die UB betreut ca. 32.800 Benutzer und verfügt über ca. 1,65 Millionen Medieneinheiten sowie ca 28.000 Online-Zeitschriften und 61.000 E-Books. Sie entwickelt innovative Informationsdienste für Studium, Lehre und Forschung und führt laufend größere und kleinere Projekte durch.

Zielsetzung des Projekts OpenIng ist zum einen die Nutzung von Open-Access und OER-Publikationsmöglichkeiten durch IngenieurwissenschaftlerInnen zu erforschen. Zum anderen werden beruhend auf den Forschungsergebnissen neue technische Services, Unterstützungsangebote, Infomaterialien und Kommunikationskonzepte für diese Zielgruppe entwickelt.

Die Universitätsbibliografie wird seit 2016 von der UB erstellt und befindet sich noch im Aufbau. Sie dient der besseren Sichtbarkeit der Publikationen der Forscherinnen und Forscher der Universität Stuttgart. Sie ist gleichzeitig als Dienstleistung zur Nachnutzung der Daten für Publikationslisten konzipiert. Die Unibibliografie wird im Akademischen Publikationsmanagement (PUMA) geführt.

Anforderungsprofil

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

  • Entwicklung einer zielgruppenspezifischen Präsentation für eine Informationsveranstaltung zu Open Access und Open Educational Resources (OER)
  • Organisation und Umsetzung von Informationsveranstaltungen an ausgewählten ingenieurwissenschaftlichen Instituten in Zusammenarbeit mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) auf Orts- und Landesebene
  • Weiterentwicklung von Zweitveröffentlichungsservices für den Publikationsserver OPUS (organistorisch/administrativ)
  • Mitarbeit an der Universitätsbibliografie

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zu Spät- und Samstagsdiensten im Benutzungsbereich der UB.

Wir erwarten:

  • erfolgreich abgeschlossenes Bachelor-Studium der Informations- und Bibliothekswissenschaft oder vergleichbar
  • Kenntnisse im Bereich Open Access und Repositorien sind wünschenswert
  • Kenntnisse einschlägiger Metadatenstandards und Zitierstile sind wünschenswert
  • Erfahrungen bei der Nutzung gängiger Literaturverwaltungsprogramme
  • sicheres Auftreten
  • gutes Organisationsvermögen
  • teamorientierte Arbeitsweise und überdurchschnittliche Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Arbeit in einem innovativen Umfeld und einer guten Arbeitsatmosphäre, in der auch Humor seinen Platz hat.

Die Universität Stuttgart möchte den Anteil der Frauen erhöhen. Frauen werden deshalb ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.

Ihre aussagekräftige und vollständige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 20.10.2018 an die Universitätsbibliothek Stuttgart, Personalstelle, Holzgartenstraße 16, 70174 Stuttgart oder per E-Mail an personal@ub.uni-stuttgart.de

Bitte beachten Sie bei der Übersendung Ihrer Bewerbung per E-Mail, dass bei dieser Übermittlung Ihre Daten unverschlüsselt sind und unter Umständen von Unbefugten zur Kenntnis genommen oder auch verfälscht werden können.

Fragen zum Inhalt der ausgeschriebenen Stelle beantwortet Ihnen gerne Stefan Drößler (Tel.:0711/685-83509) oder Jens Müller (Tel.:0711/685-83523).

Art der Beschäftigung: Vollzeit

Vergütung: Die Eingruppierung erfolgt in E9 TV-L.

Zeitraum der Beschäftigung: Die Stelle ist befristet für die Dauer des Projekts (18 Monate) – bis voraussichtlich Mitte 2020.

Bewerbungsfristende: Samstag, 20. Oktober 2018 – 23:59

Maschinenbewusstsein. Max Benses generative Ästhetik

Vortrag von Claus-Michael Schlesinger, Universität Stuttgart, am 22. Oktober 2018 in der Universitätsbibliothek Stadtmitte

 

 

 

 

Die Gesellschaft für Deutsche Sprache – Zweig Stuttgart und die Universitätsbibliothek Stuttgart laden ein zum Vortrag „Maschinenbewusstsein. Max Benses generative Ästhetik“ am Montag, den 22. Oktober 2018. Beginn ist um 18 Uhr im Vortragssaal der Universitätsbibliothek Stadtmitte (Holzgartenstraße 16). Referent ist Claus-Michael Schlesinger vom Institut für Literaturwissenschaft – Abteilung Digital Humanities.

In den späten 1950er und 1960er Jahren entwickelt Max Bense eine informationstheoretisch fundierte Ästhetik. Teil dieser Ästhetik ist die Feststellung, dass nach der analytischen Vermessung einer Klasse von Kunstwerken nach festgelegten Kriterien weitere Werke hergestellt werden können, die den analytisch gewonnenen Maßen entsprechen. In dieser generativen Ästhetik sind also Analyse und Produktion von Kunst aufeinander bezogen und miteinander verschränkt. Der Einsatz von Technik ist in diesem produktiven Verhältnis zentral. Der Vortrag beschäftigt sich vor diesem Hintergrund und anhand konkreter Beispiele mit der Theorie und Praxis einer generativen Ästhetik, wie sie von Max Bense und seinem Netzwerk ‚Stuttgarter Schule‘ in den 1960er Jahren an der Technischen Hochschule Stuttgart entwickelt wird. Wie wird das Verhältnis von Mensch und Rechenmaschine in der Informationsästhetik analysiert und entwickelt? Wie stellen sich zeitgenössische Entwicklungen generativer Kunst und Literatur dar und in welchem Zusammenhang steht die historische Konstellation mit den zeitgenössischen Problemlagen einer post-digitalen Welt?

Termin: Montag, 22.10.2018, 18 Uhr

Ort: Universitätsbibliothek Stuttgart, Vortragssaal im Erdgeschoss, Holzgartenstr. 16, 70174 Stuttgart

Wegbeschreibung: https://www.ub.uni-stuttgart.de/kontakt/weg-stadtmitte.html