Württembergischer Hofbaumeister Joseph von Egle – vor 200 Jahren geboren

Werke in den Digitalen Sammlungen der UB

Am 23. November jährte sich zum 200. mal der Geburtstag von Joseph von Egle (1818-1899).

Villa Knosp in Stuttgart, Entwurf von Joseph von Egle

Als Architekt und Hofbaumeister hat Joseph von Egle das Baugeschehen in Württemberg im 19. Jahrhundert maßgeblich mitbestimmt. In zahlreichen Projekten engagierte er sich zudem in der Restaurierung historischer Bauwerke. Nicht zuletzt prägte er die Architektur-Lehre als Professor am Polytechnikum (heute Universität Stuttgart) und als Rektor der Baugewerkeschule (heute HFT Stuttgart) in Stuttgart über viele Jahrzehnte.

Aus diesem Anlass zeigt die Fakultät Architektur und Gestaltung der HfT vom 4. bis 13. Dezember die Ausstellung „Joseph von Egle 1818–1899. Blick in den Nachlass“ im  Lichthof Bau 1 der HfT.

Mehr dazu unter: http://www.hft-stuttgart.de/Aktuell/Nachrichten/j2018/m1118/joseph-von-egle/de

Joseph von Egle entwarf u.a. das Gebäude des Polytechnikums in Stuttgart, heute Sitz des Rektorats der Universität Stuttgart.
Sein Nachlass ist online in den Digitalen Sammlungen der Universiätsbibliothek zu sehen.

Polytechnikum Stuttgart, Perspektivische Ansicht von Joseph von Egle

 

 

 

 

 

 

Menschenrechte haben kein Geschlecht – Rückblicke auf 100 Jahre Frauenwahlrecht

Eine Ausstellung ab 3. Dezember in der UB Stadtmitte

Verlängert bis 6. Januar 2019

Seit 100 Jahren können Frauen wählen und gewählt werden – ein Meilenstein in der Geschichte der Demokratie in Deutschland. Der Weg zum Wahlrecht für Frauen war lang und steinig. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts kämpften Akteurinnen verschiedener Flügel der Frauenbewegung für Gleichberechtigung und politische Teilhabe. Die Aktivistinnen mussten viel Überzeugungsarbeit leisten. Erschwert wurde ihr Engagement durch politische Vereins- und Versammlungsverbote. Am 12. November 1918 war es dann soweit: die rechtliche Grundlage für das Frauenwahlrecht wurde geschaffen. Zwei Monate später, am 19. Januar 1919, fand die Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung statt – erstmalig unter Beteiligung von Frauen.

Die Ausstellung des Gleichstellungsreferats der Universität Stuttgart stellt in biographischen Portraits sowie anhand von ausgewählten Publikationen neun Frauen vor, die sich für die Erlangung des Frauenwahlrechts in bedeutender Weise eingesetzt haben.

3. – 14. Dezember 2018, Foyer der UB Stadtmitte
Verlängert bis 6. Januar 2019

Online-Fernleihe kurzzeitig nicht möglich

Am Samstag, 1.12.2018

Am Samstag, den 01.12.2018, steht zwischen 08:00 und 12:00 Uhr die
Online-Fernleihe wegen Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung.

Das heißt, Sie können in diesem Zeitraum leider keine Fernleihbestellungen aufgeben.

Bereitgestellte Fernleihen können Sie hingegen an den Leihstellen abholen. Ebenso ist eine Rückgabe möglich.

Ihr UB-Team

Walter`s Way. Walter Segal (1907-1985) Selbstbau-Pionier

Ausstellungseröffnung am 30. Oktober in der UB Stadtmitte

18 Uhr | Foyer UB Campus Stadtmitte

Es sprechen:

Professor Peter Cheret, Institut für Baukonstruktion und Entwerfen, Lehrstuhl 1, Universität Stuttgart

John Segal, Walter Segals Sohn, London

Alice Grahame, Journalistin und Co-Autorin des Buchs „Walters Way & Segal Close. The Architect Walter Segal and London’s Self-build Communities“ (2017)

 

Die Kuratoren – Dan Teodorovici & Stefan Brech – führen durch die Ausstellung. Sie zeigt einen Querschnitt durch das Werk des deutsch-britischen Architekten Walter Segal und spürt dessen Wirkungen nach. Ein kritischer Vertreter der zweiten Generation der Moderne, entwickelte sich Segal in den 1960er Jahren zu einem Selbstbau-Pionier. Auf Einladung des IBK1 kam Segal 1975/76 nach Stuttgart, wo er Studenten und Professor Peter Sulzer bei dem ›Bauhäusle‹-Projekt begleitete, einem auch heute beliebten Wohnheim (Campus Vaihingen). Die Ausstellung fußt auf der Schau Walter’s Way: The Self-Build Revolution, die vom 16.01. bis 13.02.2016 in der Architectural Association Gallery in London zu sehen war (Kuratorin: Alice Grahame).

Die Ausstellung ist vom 30.10. bis 27.11.2018 in der Universitätsbibliothek zu sehen.
Mo-Fr     8 – 24 Uhr
Sa, So      10 -24 Uhr
Holzgartenstr 16, 70174 Stuttgart

Die Buchbinderwerkstatt der Universitätsbibliothek

Ein Blick hinter die Kulissen

An der Universitätsbibliothek Stuttgart kümmern sich täglich in der Buchbinderwerkstatt eine Meisterin und eine Auszubildende um die zahlreichen Schadensfälle an Büchern und Grafiken.
Sie sorgen dafür, dass beschädigte Einbände repariert oder erneuert werden, säurehaltige, beschmutzte und eingerissene Papiere stabilisiert, gereinigt und geklebt werden. Dabei gilt es die verschiedensten Materialien, wie Papiere, Gewebe, Leder und Kunststoffe, bei den Arbeiten zur Erhaltung der Archiv- und Bibliotheksbestände zu berücksichtigen.

Schadenssanierung nach dem jüngsten Wasserschaden. Nach erfolgreicher Lufttrocknung erhält das zweibändige Werk in der Buchbinderei einen neuen Einband. Der durch die Feuchtigkeit deformierte Originaleinband wurde entfernt.
Reparatur am Buchrücken eines beschädigten Buches
Reparaturfälle in der Buchbinderei. Die Rücken der alten reparaturbedürftigen Einbände wurden bereits entfernt.
Das säurehaltige Papier der Zeitschrift „Bauwelt“ von 1931 ist stark brüchig geworden, so dass die Zeitschrift in ihre Einzelteile zerfällt. Zahlreiche Klebungen der vergangen Jahrzehnte können diesen Prozess nicht aufhalten. Ersatzkopien, die neu eingebunden werden, werden für die Benutzung im Lesesaal hergestellt.
Stockpresse mit trocknenden neuen Einbänden und im Stapel Paperbacks mit neuer Klebebindung
Farbige Gewebe für Bucheinbände

Ausstellung STADT – RAUM – BILDUNG

Lösungsansätze für den zukünftigen Schulumbau ab 15. Oktober in der UB Campus Stadtmitte

 

 

 

 

 

 

Die Ausstellung wird im Kontext des Symposium STADT-RAUM-BILDUNGam 19.10. ab 16 Uhr im Foyer der Universitätsbibliothek Stadtmitte eröffnet, ist aber bereits ab 15.10. zu sehen.

In den drei kommunalen Teilprojekten des Forschungsformats „Reallabor“ in Heidelberg, Stuttgart und Müllheim wurde der Umbau von Schulgebäuden und ganzen Bildungslandschaften in studentischen Wettbewerben architektonisch und städtebaulich simuliert.
Das Reallabor „STADT-RAUM-BILDUNG“ stellt die Schulen, deren
Bedeutung für die Wissensgesellschaft von heute und die zugehörigen
räumlichen Aspekte in den Mittelpunkt der Forschung. Lernen
im digitalen Zeitalter, Inklusion, Ganztags- und Gemeinschaftsschule
sind nur einige Stichworte, die den Paradigmenwechsel an Schulen
beschreiben. Dieser Paradigmenwechsel birgt beim Umbau bestehender
Schulgebäude viele Herausforderungen.

 

Dissertationen 2018 an der Universität Stuttgart

Das neue Halbjahresverzeichnis ist erschienen

Hier finden Sie alle Dissertationen und Habilitationsschriften, die im Zeitraum Januar bis Juli 2018 an der Universität Stuttgart abgeschlossen wurden und bei der Universitätsbibliothek eingegangen sind.

Auch alle älteren Verzeichnisse können Sie in der Universitätsbibliothek einsehen oder online lesen.

Wunschbuch-Digitalisierung

Ein neuer Service der Universitätsbibliothek

 

Möchten Sie ältere Werke aus der UB oder Ihrer Institutsbibliothek für Forschung oder Lehre digital nutzen?

Auf Anfrage scannen wir Titel Ihrer Wahl und stellen diese auf unserer Plattform für „Digitale Sammlungen“ bereit. Alle Werke erhalten dort eine dauerhafte Adresse (PURL) und sind somit eindeutig zitierbar. Mittels OCR sind die Digitalisate auch im Volltext durchsuchbar.

In unseren digitalen Sammlungen stehen alle Wunschbücher im Sinne des Open Access für jeden zur weiteren Nutzung zur Verfügung.

Als Wunschbuch kommen Werke in Frage:

  • die vor 1900 erschienen sind bzw. deren Autoren mehr als 70 Jahre tot sind.
  • deren Erhaltungszustand eine Digitalisierung erlaubt.

Kontakt: digitalisierung@ub.uni-stuttgart.de

https://www.ub.uni-stuttgart.de/suchen-bestellen/wunschbuch-digitalisierung/