Open Access: Beratung zu Zweitveröffentlichungen

UB Vaihingen, Pfaffenwaldring 55, 70569 Stuttgart (Videokonferenzraum)

Die Beratung richtet sich an Forscher, die bereits in einschlägigen Fachzeitschriften publizieren. Nach deutschem Urheberrecht hat jeder die Möglichkeit, nach 12 Monaten eine Zweitveröffentlichung vorzunehmen. Das ist sogar empfehlenswert, um die Sichtbarkeit der Veröffentlichung zu verbessern. Folgende Themen sind für die Beratung geplant:

  • Der Grüne Weg des Open Access: Veröffentlichung auf dem Dokumentenserver OPUS
  • Open-Access-Verlage (Goldener Weg)
  • Beachtung von Embargofristen: die Sherpa/Romeo-Liste
  • Beachtung des Urheberrechts, z. B. beim Verlagslayout
  • Meldung der Publikation an die Unibibliografie
  • PUMA und ORCID

Die Beratung ist für weitere Themen offen.

Veranstaltungsort: Videokonferenzraum UB Vaihingen, Pfaffenwaldring 55, 70569 Stuttgart

Anmeldung: https://www.ub.uni-stuttgart.de/lernen-arbeiten/schulungen/anmeldung/anmeldung-oa-publizieren-2.html

Studie: Open-Access-Artikel werden häufiger zitiert

Zweitveröffentlichung nach Embargo-Frist lohnt sich.

Autoren, die ihre Aufsätze in Online-Archiven zweitveröffentlichen und damit frei zugänglich machen, werden bis zu 19 Prozent häufiger zitiert. Das ist das Ergebnis einer Studie von Jim Ottavani von der University of Michigan (USA), die gerade im Magazin PloS ONE erschienen ist. Ottavani hatte tausende Publikationen ab Veröffentlichungsjahr 2006 untersucht, die zuvor in Closed-Access-Zeitschriften erschienen waren. Forscher sind also gut beraten, ihr Recht auf eine Zweitveröffentlichung wahrzunehmen (Grüner Weg des Open Access). So können Sie ihre Sichtbarkeit ihrer Forschungsergebnisse und den Impact-Faktor erhöhen. Für Angehörige der Universität Stuttgart steht dafür der Dokumentenserver OPUS kostenlos zur Verfügung.

Bleibt die Frage, ob die Embargo-Frist für die eigene Veröffentlichung schon abgelaufen ist, wenn man einen Artikel open access stellen will. Eine Orientierung, was die Verlage ihren Autoren erlauben, bietet die so genannte SHERPA/RoMEO-Liste, eine Datenbank, an der die Universitätsbibliothek Stuttgart mitgearbeitet hat. Darüber hinaus bietet das OA-Team der UB Beratung und Unterstützung an.

Literatur

Jim Ottavani: The Post-Embargo Open Access Citation Advantage: It Exists (Probably), Its Modest (Usually), and the Richt Get Richer (of Course), in: PLoS ONE, 11 (2016) 8, S. 1-11, doi: 10.1371/journal.pone.0159614

OPUS-Server aktualisiert

Moderne Benutzeroberfläche und neue Funktionen des Dokumentenservers

Der Dokumentenserver OPUS (Online Publikationen der Universität  Stuttgart) ist heute mit einer neuen Software online gegangen. OPUS bleibt als Marke erhalten. Neu ist die Software DSpace. Deshalb zeigt sich der OPUS-Server auch im neuen Gewand, einer modernen Benutzeroberfläche. Neu ist auch die Vergabe von Digital Object Identifiers (DOI). Mit dem Relaunch der Publikationsplattform am 4. April 2016 waren 8.725 Veröffentlichungen frei zugänglich. Deren Zahl steigt kontinuierlich.

http://elib.uni-stuttgart.de/

http://www.dspace.org/

Vortragsreihe Urheberrecht und wissenschaftliches Publizieren

Am Mittwoch, 25. November 2015, beginnt um 18 Uhr die  Vortragsreihe „Urheberrecht und wissenschafliches Publizieren“ im Vortragssaal der Universitätsbibliothek.

Prof. Dr. Volker M. Haug referiert zum Thema „Verlagspublikationen und Open Access: Was Autoren beachten sollten“.

Die Verpflichtung, im neuen baden-württembergischen Hochschulgesetz open access zu publizieren, stößt sowohl auf Zustimmung wie auf Kritik. Das Urheberrecht ist in diesem Zusammenhang immer wieder in der Diskussion. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Wie sieht die Veröffentlichungspraxis aus? Welche Chancen und Probleme gibt es, wenn Forscher sowohl in Verlagen publizieren, als auch Publikationen frei zugänglich machen? Darf man einen Aufsatz im Verlagslayout auf dem Dokumentenserver der Universitätsbibliothek veröffentlichen? Was ist zu beachten, wenn man Volltexte in der persönlichen Publikationsliste im Internet zugänglich macht?
Die Teilnehmer der Veranstaltung werden informiert über die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen für Open-Access-Veröffentlichungen.

Zielgruppe: Postdocs; alle, die regelmäßig publizieren oder am Thema interessiert sind.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe: http://oa.uni-stuttgart.de/publizieren/vortragsreihe/index.html

16. November 2015; webredaktion / sdr