Beratung zum Forschungsdatenmanagement

Dienstag, 13. Dezember 2016, 14-15:30 Uhr in der UB Vaihingen, Pfaffenwaldring 55, 70569 Stuttgart (Videokonferenzraum)

Forschungsdatenmanagement

Für wissenschaftliche Veröffentlichungen wird es immer wichtiger, nicht nur die Forschungsergebnisse in Fachzeitschriften zu präsentieren, sondern auch die dazugehörigen Forschungsdaten. Das erleichtert die Überprüfbarkeit und erlaubt das Nachnutzen der Daten. Doch wie können Forschungsdaten langzeitarchiviert, erschlossen und veröffentlicht werden? Das Beratungsgespräch umfasst folgende Themen:

  • Forschungsdaten planen
  • Archivierung und Erschließung der Forschungsdaten (Metadaten)
  • Daten vor der Veröffentlichung managen
  • Veröffentlichung: Open Access und Closed Access
  • Creative-Commons-Lizenzen

Zur Vorbereitung empfehlen wir, das Internetangebot der UB zu Forschungsdaten einzusehen: http://www.ub.uni-stuttgart.de/forschen-publizieren/forschungsdatenmanagement/

Weitere Themen können auf Wunsch besprochen werden.

Datum: Dienstag, 13. Dezember 2016, 14-15:30 Uhr

Veranstaltungsort: Videokonferenzraum UB Vaihingen, Pfaffenwaldring 55, 70569 Stuttgart

Anmeldung: https://www.ub.uni-stuttgart.de/lernen-arbeiten/schulungen/anmeldung/anmeldung-oa-publizieren-3.html

Empfehlungen zum Forschungsdatenmanagement in Deutschland

Positionspapier des Rates für Informationsinfrastrukturen

Der Rat für Informationsinfrastrukturen hat in der Mitte dieses Jahres ein Positionspapier mit dem Titel „Leistung aus Vielfalt“ mit „Empfehlungen zu Strukturen, Prozessen und Finanzierung des Forschungsdatenmanagements (FDM) in Deutschland“ veröffentlicht. In diesem empfiehlt er den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur, kurz NFDI, die „Kompetenzen bündeln und [eine] Grundversorgung mit Services für das Forschungsdatenmanagement schaffen“ soll. In diesem Papier werden alle wichtigen Kriterien für ein erfolgreiches FDM genannt, die aus Sicht des Rates ausgebaut und gefördert werden sollten:

  • Einbettung der Informationsinfrastrukturen in einen europäischen Kontext,
  • Klärung der Fragen der Langzeitarchivierung und Verfügbarkeit der Daten,
  • Schaffung von organisatorischen Leitlinien im FDM (wie z. B. der Veröffentlichung von Forschungsdatenpolicies und der Erstellung von Datenmanagementplänen (DMP)),
  • Schaffung und Ausbildung von akademischen und nicht-akademischen Personal für das FDM sowie
  • Stärkung der Informationskompetenz in Lehre und Forschung.

Nachzulesen ist das Positionspapier auf der Webseite des Rates für Informationsinfrastrukturen und kann auch dort als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Informationen zum Forschungsdatenmanagement online

Neues Beratungsangebot der UB Stuttgart

Die Universitätsbibliothek hat ein ausführliches Online-Beratungsangebot zum Thema Forschungsdaten veröffentlicht. Den Forschern der Universität Stuttgart steht zudem mit Dipl.-Ing. Sibylle Hermann eine Referentin für Forschungsdatenmanagement zu Beratungsgesprächen zur Verfügung.

Die UB beteiligt sich am Forschungsprojekt Replay-DH (Realisierung einer Plattform und begleitender Dienste zum Forschungsdatenmanagement für die Fachcommunity Digital Humanities). Projektpartner: